Margon, eine sächsische
Erfolgsgeschichte

Als Gottfried Moritz Gössel 1903 in Burkhardswalde in eine Quelle mit heilender Wirkung entdeckt und das Quellwasser erfolgreich an den europäischen Hochadel in ganz Europa verkauft, ahnt er nicht, welchen Grundstein er damit legt. Heute ist Margon eine der bekanntestes Erfrischungsmarken Sachsens. Mit einer über hundertjährigen Tradition, prickelnden Mineralwässern und Bittergetränken und jeder Menge Geschichten, die Erfolgsgeschichte schrieben.

1914

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges verschlechtert sich die Situation der Firma zunehmend und der Betrieb muss vollkommen stillgelegt werden.

 

1919

Ende des Jahres stirbt Gottfried Moritz Gössel.

1940 bis 1945

Mit Beginn des Krieges fehlt es nicht nur an Arbeitskräften, sondern auch an Grund- und Rohstoffen. Der Betrieb kommt ab 1940 fast vollständig zum Erliegen.

1943 stirbt Otto Gössel. Ohne erfahrene Führung steht der Betrieb nun still.

1945

Die verbliebenen Mitglieder der Erbengemeinschaft geben nicht auf und suchen eine Führungskraft zur Weiterführung der Firma. Sie finden sie in Artur Kunz. Der junge Kaufmann erhält eine Vollmacht für die Geschäftsführung und die Fabrikation.

1946

Artur Kunz schließt einen zehnjährigen Pachtvertrag mit dem Treuhänder. Die Firma, die er gemeinsam mit seinem Bruder führt, nennt sich von nun an „Gössel-Gesundbrunnen, Inhaber Artur und Walter Kunz“.

1948

Im Nachkriegsdeutschland stellt die Beschaffung von Essenzen und Zucker zur Herstellung von Süßgetränken und die Beschaffung von Flaschen die größte Herausforderung für das Unternehmen dar. Dennoch gelingt es mit behördlicher Genehmigung ab Juli ein „Margon Heißgetränkansatz mit Rumgeschmack“ sowie einen „Kunstlimonadenansatz 1:9 mit Himbeergeschmack“ in die Produktion aufzunehmen.

Nach dem Ableben von Walter Kunz lautet der Firmenname nun „Gössel-Gesundbrunnen, Inhaber Artur Kunz“.

2011

Margon startet einen neuen Markenauftritt. Mit einer neuen Kampagne, einem optimierten Logo und dem wiederbelebten Claim: Margon. prickelnd frisch. Seit 1903.

2012

Margon erweitert das Sortiment der markenmarktführenden Bittergetränke Margon Ginger Ale, Margon Bitter Lemon und Margon Tonic Water um 1,25-Liter-PET-Einwegflaschen und führt drei neue, herbe Limoanden ein.

2013

Margon feiert 110. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums überrascht die sächsische Traditionsmarke mit prickelnd frischen Momenten: Neben einem neuen Internetauftritt und den ersten Schritten in den Sozialen Medien gibt es ein eigens für die Gastronomie kreiertes Jubiläumsetikett.

Ein Sonderkonzert im Rahmen der Konzertreihe „Sandstein & Musik“ bildete den musikalischen Abschluss des 110. Margon-Jahres.

2015

Im Januar wird die bestehende Mineralwasser-Linie um das Produkt „Margon Sanft“ erweitert – ein natürliches Mineralwasser mit besonders wenig und feinperliger Kohlensäure.

Pünktlich zur Kooperation mit den Sächsischen Elbweindörfern kommt die Sonderedition „Margon´s Most Brause“ auf den Markt – eine fruchtig-frische Limonade für Erwachsene aus fermentiertem Traubensaft, kombiniert mit Margon Mineralwasser.

2018

Im Frühjahr 2018 erweitert Margon sein Angebot um ein elegantes 1,0-Liter-Mehrweggebinde aus Glas für die Mineralwassersorten Classic, Medium, Sanft und Still. Die Markteinführung wird von einer regionalen Kampagne unter dem Motto „Kultur beginnt für uns bei Tisch“ begleitet. Neu im Handel ist auch der 6er-Kasten mit praktischem Mitteltragegriff für Margonwasser in der hochwertigen 1,0-Liter-Glasflasche.

2018

Am 6. August 2018 verstirbt der ehemalige Margon-Eigentümer Artur Kunz im Alter von 102 Jahren in Hannover. Kunz hatte von 1945 bis 1981 die Unternehmensleitung von Margon inne und prägte in dieser Zeit den Betrieb maßgeblich. Mit seiner fachlich kompetenten Führung und seinem unermüdlichen, langjährigen Engagement für das Unternehmen leistete Artur Kunz einen wichtigen Beitrag zu Margons Unternehmenshistorie und setzte den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.

2019

Margon überarbeitet seinen Marken- und Kommunikationsauftritt und geht mit einer crossmedialen Kampagne im kultigen Neon-Look an den Start – eine Hommage an die berühmte Leuchtreklame-Werbung am Haus in der Budapester Straße in Dresden. Und an die Produkte, die seit Jahrzehnten für prickelnde Erfrischung sorgen.